I Like Facebook – Yes I Do!
Anfangs habe ich mich mit dem Medium “Facebook” schon etwas schwer getan – meine Privatsphäre war mir sehr wichtig. Die Vorgänger “StudiVZ” und “Wer kennt Wen” waren ja nicht derart global und auch nicht derart frequentiert wie Facebook.
Immer mehr Freunde und Bekannte waren plötzlich bei Facebook und somit wurde ich auch neugierig. Nach der ersten Chatwelle, habe ich diesen dann (wie vor einigen Jahren auch ICQ & Co.) deaktiviert, da ich sonst keine ruhige Minute mehr hatte. Sobald ich Online war, pingten die Kollegen mich an und wollten Aufmerksamkeit und Unterhaltung.
Nach der Chatwelle kam, wie bei vielen Facebook Usern, die Spielewelle. Meine Farm, Meine Stadt, Mein Restaurant, Mein Aquarium, Meine Insel, etc. alles super toll und interessant – schneller als die Anderen leveln und immer mehr Kohle sammeln um immer tollere Sachen kaufen zu können.
Was das für eine Zeitverschwendung ist – was ich alleine für Stunden, Wochen, Tage, Monate meines Lebens für diese dämlichen Spiele geopfert habe – unglaublich.
Das Konzept der Macher geht an dieser Stelle voll auf. Sie Suchtgefahr ist extrem hoch. Schnell ist man gefangen und erledigt Aufgaben, plant diese zunächst nach seinem Tagesablauf und später vielleicht sogar den Tagesablauf nach den virtuellen Aufgaben.
Als es bei mir soweit war habe ich zum Glück die Notbremse gezogen und den Absprung geschafft. Ich kenne allerdings viele “Facebook-Freunde” die mittlerweile seit Jahren gefangen sind und immer weiter spielen und spielen und spielen.
Ich habe sämtliche Spiele und Alles was damit zusammenhängt geblockt. Somit komme ich auch erst gar nicht in Versuchung wieder Rückfällig zu werden.
Wenn ich daran denke, das einige dieser Spieler auch sehr viel von ihrem “echten Geld” in diese Spiele investieren (ja das geht auch – viele Specials sind nur gegen Bares erhältlich), wird mir ganz schlecht. Zynga und Konsorten reiben sich hierbei die Hände.
Anfangs wollte ich Facebook nur als “Spiele- und Fun-Plattform” nutzen, seriöse Kontakte habe ich ja bereits bei Xing. Mittlerweile habe ich auch viele meiner Business-Kontakte sowie meiner Arbeitskollegen und natürlich auch “echten Freunde” bei Facebook.
Den Großteil aber bilden die “Ehemaligen”. Ehemalige Schulfreunde, ehemalige Kommilitonen, ehemalige Arbeitskollegen, etc. Diese Plattform ist zum Halten und Beobachten der “Ehemaligen” einfach genial.
Ich verbringe zwar immer noch relativ viel meiner Zeit auf Facebook, jedoch habe ich nun einen reellen Mehrwert durch Facebook. Informationen privater sowie beruflicher Art vermischen sich auf Facebook.
I Like Facebook – ja so ist es. Datenschutz hin oder her. Sicherlich gebe ich heute auch mehr Informationen zu meiner Person bzw. zu meinem aktuellen Aufenthaltsort preis, als ich jemals gedacht hatte. Vor einem Jahr noch hätte ich mir niemals vorstellen können, eine APP wie z. B. Foursquare oder die “Orte” auf Facebook zu nutzen. Heute sehe ich das Ganze nicht mehr so eng.
Datenschutz auf Facebook geht auch – in dem folgenden Video erfahrt ihr, wie man seine Daten bei Facebook bestmöglich schützen kann:
Natürlich geht es auch anders – hier ein sehr interessantes Video – “A Life On Facebook” – in dem ein sehr großer Teil des Lebens des Protagonisten, den er auf Facebook verbringt, gezeigt wird:
Und hier noch ein kleiner Exkurs in Richtung Marketing auf Facebook.
“Facebook Marketing Training – 10 Minten Querschnitt ”
“Erfolg mit Facebook Marketing”
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