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SEOphonist – Google im Nacken

Category : SEOphonist-Storytelling


 und schaltete den Bildschirm ein. Immer wieder blickte er hektisch ĂŒber seine Schulter. Die Gefahr, von einer Wache entdeckt zu werden, saß ihm im Nacken. Er musste sich beeilen. Die Ergebnisse der Suchmaschine – das war es, was er beschaffen sollte. Noch immer lieferte Google mit einer Reihe leiserer BING BING BING weitere Ergebnisse.

SEOphonist sah sich erneut um. Nichts zu sehen von den Wachposten. Mit ein bisschen GlĂŒck wĂŒrden sie erst in einigen Minuten zurĂŒckkehren. Das metallisch glĂ€nzende Google Symbol schimmerte im fahlen Licht des Mondes und schien jeden seiner Schritte genau zu verfolgen. Ein letztes leises BING forderte Lastactionseos Aufmerksamkeit und erleichtert stellte er fest, dass nun alle Ergebnisse vor ihm auf dem Bildschirm flimmerten. Schnell erstellte er eine Kopie der Ergebnisse, zog den USB-Stick hervor und speicherte die Daten ab. Sekunden vergingen bis der Ladebalken endlich 100 % anzeigte und SEOphonist konnte erleichtert ĂŒber seine geglĂŒckte Mission den Stick sicher in seiner Tasche verpacken.

Er schaltete den Bildschirm aus und wĂ€hrend er sich umdrehte, erstarrte er inmitten der Bewegung. Da stand er: groß, mĂ€chtig und allgegenwĂ€rtig. Mit rasendem Herzen blickte er sein GegenĂŒber an, aber der stierte beharrlich zurĂŒck. Wie eine SalzsĂ€ule stand der einfach nur da und beobachtete SEOphonist. SEOphonist hatte instinktiv die Luft angehalten und atmete nun keuchend aus. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Andere sich gar nicht bewegte, als wĂ€re er eine Pappfigur. Er musste ĂŒber sich selber lachen und machte sich auf, in die Nacht zu verschwinden.

SEOphonist und der erste Tag

Category : SEOphonist-Storytelling


 und drĂŒckte Enter.Das alles war so neu fĂŒr ihn. Fassungslos besah er sich die Vielzahl der Ergebnisse. Wie konnten seine Kollegen nur aus der Vielzahl der Ergebnisse dieser Suchmaschine die wichtigen Informationen heraus filtern? Google schien ihm zu groß, zu ĂŒbermĂ€chtig, zu unĂŒbersichtlich. Wo sollte er nur anfangen? Nervös blickte sich SEOphonist in dem riesigen Raum um, wo sich dicht an dicht die Schreibtische des Verlages drĂ€ngten und Kollegen eifrig die Ergebnisse ihrer Suche scannten. Google war hier ĂŒberall und er war neu auf diesem Gebiet.

Sein erster Tag. Er wollte sich nicht gleich als Suchmaschinen-Neuling outen. Ein weiteres BING und SEOphonist wand sich wieder seiner Aufgabe zu. Nun gut. Oben anfangen, unten aufhören, dachte er sich und klickte sich durch die Ergebnisse seiner Suche. Link fĂŒr Link, Klick fĂŒr Klick lernte er, zwischen guter und schlechter Quelle zu unterscheiden. Schon bald gelang es ihm, auf den ersten Blick die Relevanz einer Quelle einordnen zu können.

Der Berg an Informationen begann zu schrumpfen, bis nur noch eine kleine Bodenwelle ĂŒbrig blieb von dem, was Google ihm zunĂ€chst auswĂ€hlte. Mit einem letzten Klick öffnete er das letzte Suchergebnis und verwarf es in derselben Sekunde. Absurd, was das letzte BING der Suchmaschine ihm da auf den Bildschirm warf. Stolz auf sich und seine Arbeit betrachtete SEOphonist sich das Ergebnis seiner stundenlangen Suche und konnte behaupten, fĂŒr einen ersten Versuch, sei sie gar nicht schlecht gewesen.

SEOphonist und das Riesenvieh

Category : SEOphonist-Storytelling

SEOphonist
 und schlich vorsichtig weiter. Wollte er die Antworten aus den FĂ€ngen von Google befreien, durfte er sich nicht von dieser Suchmaschine aufhalten lassen. Ein weiteres BING tönte durch den dunklen Gang. Wieder zuckte SEOphonist zusammen. “Himmel,” dachte er, “was muss das fĂŒr ein Riesenvieh sein.” An der nĂ€chsten Weggabelung blieb er stehen und lauschte.

Aus beiden GĂ€ngen konnte er die Suchmaschine grollen hören. SEOphonist wusste sich nicht zu entscheiden. Diesmal ließ ihn das schallende BING nicht zusammen zucken, denn er hatte insgeheim gehofft, dass es ihm den Weg zur Suchmaschine weisen wĂŒrde. Und richtig, am Ende der rechten Abzweigung sah er ein Leuchten. Vorsichtig lugte er in den sich vor ihm öffnenden Raum. Wie ein Drache in seinem Horst saß Google auf einem hohen Berg. Antworten, mehr und mehr wurden von der Suchmaschine vor ihm ausgespuckt. Immer, wenn eine besonders schöne, wertvolle Antwort gefunden wurde, ertönte ein ohrenbetĂ€ubendes BING und Google rieb sich grinsend die HĂ€nde.

SEOphonist erstarrte im Angesicht der Masse der hier liegenden Antworten. Wenn das in diesem Tempo weiter ginge, hÀtte Google sein Ziel erreicht und alle Antworten der Welt mit seiner Suchmaschine in seine Gewalt gebracht. Ein weiteres BING riss SEOphonist aus seiner Starre. Bewaffnet mit zwei riesigen Fragenkatalogen forderte er Google zum Kampf heraus. Dieser wehrte sich mit aller Gewalt, doch auf die letzte Frage hatte auch Google keine Antwort. Zum Klang des letzten BING öffnete sich eine Luke im Dach der Höhle und in einem Wirbel flogen die Antworten davon.

SEOphonist und das Monster Google

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 und sprang ihr entgegen. Die Webseite “Google” hatte sich in ein Monster verwandelt. Zwei große grĂŒne Augen starrten ihn an. Noch im Sprung öffnete sich ein riesiges Maul der Suchmaschine und er wurde verschlungen. Ein BING ertönte erneut und der Junge war endgĂŒltig verschwunden. Auch die BildschirmoberflĂ€che sah wieder ganz normal aus. Keine Anzeichen von dem wĂŒtenden Monster waren zu erkennen.

Der laute Ton hatte auch die Mutter von SEOphonist aufmerksam gemacht. ZunĂ€chst hatte sie sich nichts weiter dabei gedacht, aber als das zweite laute BING ertönte, wollte sie nach dem Rechten sehen. Sie betrat das Zimmer ihres Sohnes. Der Computer war angeschaltet, aber sonst war der Raum leer. Auf dem Bildschirm konnte sie die Suchmaschine “Google” sehen. Anscheinend hatte SEOphonist etwas Bestimmtes gesucht. Aber von ihm fehlte jede Spur. Etwas verwirrt rief die Mutter nach ihrem Kind, aber keiner antwortete ihr im Haus. Das Bad war auch nicht abgeschlossen.
Sie schaute sogar in die SchrĂ€nke und unter das Bett. Kein SEOphonist. Es musste etwas mit diesem lauten klirrenden BING zu tun haben. In der Textzeile der Suchmaschine stand ein Wort, welches die Mutter von SEOphonist erst jetzt bemerkte. In fetten Großbuchstaben stand “HILFE” in dem Fenster. Total entsetzt und verzweifelt erkannte die Frau, dass dies ein Hilfeschrei ihres Sohnes war! Sie musste ihn unbedingt aus den FĂ€ngen dieses Monsters befreien. Und sie wusste auch schon wie…

SEOphonist und die verfahrene Situation

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SEOphonist
 dann wunderte er sich darĂŒber, wie einfach es fĂŒr ihn war, mit der Situation zurechtzukommen und seine Nerven unter Kontrolle zu behalten. Niemals hĂ€tte er auch nur zu trĂ€umen gewagt, dass sich seine Suchmaschine Google so seltsam auffĂŒhren könnte. Er hatte schon oft mit Google zusammengearbeitet. Sie waren ein eingeschworenes Team und keiner der beiden war auf sich allein gestellt auch nur annĂ€hernd so erfolgreich, wenn es darum ging, schnelle Ergebnisse zu recherchieren und zu prĂ€sentieren.

Ein weiteres, noch lauteres BING ertönte und riss SEOphonist aus seinen Gedanken. “Was ist los mit dir, alter Freund?”, fragte er beschwichtigend in die Dunkelheit hinein, in der er seine Suchmaschine Google vermutete. “Warum regst du dich denn so auf? Es ist doch alles in bester Ordnung. Es kann auch den Besten einmal passieren, dass sie eine Frage nicht in vollem Umfang beantworten können. Du hast es bisher doch immer geschafft. Dieses eine Mal können wir verschmerzen.” Er erhielt keine Antwort.

Stattdessen ertönte wieder ein lautes BING, das SEOphonist zusammenfahren ließ. Er wusste nicht mehr weiter, sah keinen Weg, die Suchmaschine zu beruhigen außer einem einzigen. “Ich muss ihr den Strom abstellen”, dachte SEOphonist bei sich, “und Google einfach noch einmal neu starten.” Vorsichtig, um die Suchmaschine nicht zu verschrecken, schlich er sich nĂ€her heran und packte zu, drĂŒckte den Schalter so fest er nur konnte. Ihre Lichter gingen aus und es war auch kein BING mehr zu hören. “Auf ein Neues,” dachte sich SEOphonist und schaltete seinen Freund wieder ein.